10
Sep
2008

Rocky said

"It ain´t how hard you hit; it´s about how hard you can get hit and keep moving forward"

Ich teste gleich das erste Mal die Bildbearbeitungssoftware einer Firma, die auch ein sehr weit verbreitetes Programm zum Lesen von pdf-Dateien entwickelt hat.

Ich beiß mich durch.

Passt schon.

7
Sep
2008

Manchmal

ist nichts mehr da.
nichts mehr wert.
nichts mehr erreichbar.
nichts mehr machbar.
will ich aufgeben.
weiss ich nicht mehr wozu das alles noch.
ist nichts mehr da.

Gefühle

sind ausverkauft.

31
Aug
2008

To be or not to be

Wenn ich mir nicht eingestehe, dass ich krank bin, muss ich mich nicht damit auseinandersetzen.
Dann muss ich nicht darüber nachdenken, wie ich damit umgehen sollte.
Wie ich mir helfen könnte.
Ohne eine Diagnose war das Leben leichter, da musste ich das nicht zusätzlich noch verdrängen.
Ich weiss, dass das nicht gut ist, aber im Moment kann ich nicht anders.
Wer weiss warum.
Vielleicht auch weil ich Angst habe.
Zuzugeben nicht klarzukommen.
Mich für die Krankheit zu entscheiden, um sie zu bekämpfen.
Vielleicht weil ich mir nicht eingestehen will, dass etwas mit mir nicht in Ordnung ist, dass ich vielleicht sogar als behindert eingestuft werden könnte.
Vielleicht weil ich Angst habe, nicht mehr rauszukommen, in dem aufzugehen, was ich eigentlich bekämpfen sollte.
Ich versuche alles um es aus meinem Leben rauszuhalten.
Es ist schon zu viel für mich das gleiche Telefon wie in der Klinik in der Wohnung zu haben.
Etwas zu sehen, ein Bericht, ein Arm, der meiner sein könnte, zu hören, das C. was tut und ich es einfach nicht schaffe, dass er ohne Probleme zugeben kann, was mit ihm los ist, ist manchmal wie ein Schlag ins Gesicht.
Ich hab immer das Gefühl, ich muss mich für die Krankheit oder fürs Leben entscheiden.
Das eine durch das andere zu erreichen trau ich mir nicht zu.
Ich hoffe ich komm noch so lange zurecht, wie es sein muss.
Ich weiss, dass ich letztendlich so wieder nur in der Klinik lande, aber das macht mir nichts aus.
Schließlich war das bis jetzt mit die beste Zeit in meinem Leben.
Und ich würde wahrscheinlich nur der Statistik entsprechen.
Aber dafür müsste ich mich erstmal damit abfinden.

Kreisel, kreisel kleiner Kreis.

Chaos

Es ist immernoch chaotisch hier.
Werde aber gleich aufräumen.
Brauche eine Idee für ein Bild.
Hab mir vorgestern zwei neue CDs gekauft.
Bin immernoch auf der Suche nach mir und will mir nicht eingestehen, dass T.s vielleicht recht haben, wenn sie Dinge sagen, die ich am liebsten als T-Quatsch abstempel.
Ich weiss dass sich wahrscheinlich nichts ändern wird, wenn ich nur aussen danach suche.
Aber ich hab trotzdem noch die Hoffnung, dass es mich vielleicht wenigstens auf den richtigen Weg bringt.
Ich hatte schließlich schon mal einen Gute-Laune-Rock.
Hoffe ich werde bald fertig mit dem ganzen Zeug hier.
Werd heute noch den Flur streichen, und noch etwas Farbe von den Türrahmen kratzen.
Nächstes Wochenende werd ich (ähm...) lackieren vielleicht, je nachdem wie das Wetter wird.

Und jetz fang ich an was zu tun :)

23
Aug
2008

Searching

ich hätte es auch "Auf der Suche" nennen können. Aber das beschreibt es nicht so treffend, wie dieses eine Wort.
Ich könnte es auch "nach mir" nennen.
Aber "for myself" trifft es eher.
Weil es irgendwo auch die Doppelbedeutung hat.
Weil ich es eben für mich tue. Nicht nur nach mir.

Es ist schwer etwas zu finden, wenn man keine genaue Vorstellung davon hat, was das eigentlich sein soll.
Wenn man es einschränken kann, aber das wahrscheinlich nur so stark, dass es auf nichts mehr passt.
Ich weiss nicht wonach ich suchen soll.
Ich weiss nicht was ich finden will.
Ich weiss nicht was passiert, wenn ich etwas finde, was ich so nicht finden will.
Ich schätze, dann wird die Suche wohl eingeschränkt werden für einige Stunden, um mich so weiterzubringen.
Es klingt irgendwie paradox, aber ich habe schon so oft gemerkt, wie eine Sache, vor der ich mich am meisten gewehrt habe, mich in der Zeit meiner bewussten Ignoranz innerlich am meisten verändert hat.
Vielleicht muss ich manchmal daran erinnert werden, was ich eigentlich vor habe.
Es ist nie behauptet worden, es würde leicht werden.
Aber ich hätte auch nicht gedacht, dass es so schwer ist.

Etwas zu finden, an dem ich mich festhalten kann.
Etwas zu finden, dessen ich mir absolut sicher bin.
Etwas zu finden, das ich als meine Überzeugung erklären kann.
Etwas zu finden, das mich ausmacht.
Etwas zu finden, das mir sagt wie ich sein will.
Etwas zu finden, das mich einzigartig macht.

Vielleicht war ich naiv.
Vielleicht hatte ich die Hoffnung jemand könnte mir die Sache aus der Hand nehmen und das Ergebnis präsentieren.
Vielleicht ist es auch nur menschlich, vor der größten Frage, die mir die Existenzberechtigung vor mir entziehen kann, sobald ich sie stelle, so lage wie möglich davonzulaufen.
Mir vielleicht einzureden, ich würde etwas tun dafür, weil mir zu wirklichen Taten noch die Kraft fehlt.

Ich wünsche mir Mut.
Ich wünsche mir Kraft.
Ich wünsche mir etwas, das meine ewigen Zweifel tilgt.

21
Aug
2008

Fischer

die wahrscheinlich eher Angler sind.

Ich habe Internet, eine niedliche Wohnung in der Altstadt, einen Job, der mir gefällt, einen Freund, den ich mag und morgen auch endlich einen Ofen zum Lecker-Kuchen-Backen.

Heute ist es schon 2 Jahre her.
Ich habe Angst, dass die Erinnerungen verblassen.
Dass sie irgendwann verschwinden.
Vielleicht kann ich mich dann nicht mehr erinnern, wie sie war.
Vielleicht weiss ich dann nicht mehr, wie viel sie mir bedeutet hat.

Aber das einzige was ich vergessen will, was wohl bleiben wird, vielleicht als einziges ist der Schmerz.

Ich wünschte ich könnte es ändern, aber ich weiss nicht wie.

25
Jun
2008

Das wars

der letzte Schultag auf diesem Gymnasium ist vorbei.
Ich hab mein Fachabi.
Der Schnitt ist sogar ziemlich gut.
Besser als ich dachte.
Aber das ist nicht der Grund warum ich schreibe.
Ich fühl mich auf einmal furchtbar einsam.
Seit ich wieder hier angekommen bin.
Leute von denen ich mich noch verabschieden wollte waren meist schon weg.
Schade.
Jetzt wird es erst richtig klar.
Es ist vorbei.
Heute noch und morgen.
Dann bin ich weg.
Gleich noch das letzte Gespräch mit mr.t.
und morgen das letzte mal die ziege.
Noch viel zu viel zu tun.
Ich weiss nicht wie ich das alles noch schaffen soll.
bin so langsam echt am ende meiner kräfte angekommen.
aber bald hab ichs ja geschafft.
übermorgen wird einer meiner größten wünsche erfüllt.
ich bleibe lieber noch misstrauisch.

23
Jun
2008

Gehts so ´ne

grad alles nich so prickelnd.
vielleicht liegts an der geringen dosis.

es sind nur noch drei tage hier.
8 Jahre hab ich hier verweilt und meinen Charakter mehr oder weniger gebildet.
und in 3 Tagen
muss/werd ich das hier wahrscheinlich für lange lange lange zeit/nie mehr wiedersehen.
seltsam.
es war eine lange zeit hier.
und ich hab mir mehr als einmal gewünscht hier wegzukönnen.
ich hab auf viele arten versucht hier wegzukommen.
und auf einmal passiert es.
es ist kein abschiedsschmerz oder trauer.
es ist nur ein seltsames gefühl.
aber das ist es wahrscheinlich immer wenn man neuland betritt.
was mir fehlen wird, ist vielleicht das gefühl.
es war kein schönes gefühl, aber es wird am anfang wahrscheinlich fehlen.
mir wird ein garten und eine weide fehlen auf die ich sehen kann, um mich zu erinnern.
es sind nur teilweise schöne erinnerungen, aber sie werden fehlen.
und der stinkebär wird mir fehlen.
er wird mir sogar sehr fehlen.
ich weiss nicht, ob man sagen kann, dass ich hier so geworden bin wie ich bin, aber zu einem großen teil, ich schätze sogar zu einem sehr großen teil, hat es dazu beigetragen.
ich habe erfahrungen gemacht, die mein weltbild geprägt haben.
und davon werde ich mich jetzt verabschieden.
ich hoffe es wird am anfang so neu und spannend, dass ich nicht merke, was alles fehlt.
vielleicht wird es so gut, dass es mich nicht so sehr stört, dass etwas fehlt.
vielleicht werde ich die möglichkeit haben die schmerzen hier zu lassen.
ich weiss nicht was das für schmerzen sind, die sich mit der taubheit abwechseln.
ich weiss nicht woher sie kommen.
sie sind unberechenbar.
sie sind selten sichtbar.
aber sie sind immer da.
vielleicht werden sie auch fehlen.

20
Jun
2008

Einpackzettel

In 7 Tagen gehts los.
Weiss noch nicht ob ich mir Internet zulegen werde im Norden.
Werd erstmal den ersten Monat meine Finanzen überprüfen.
Sonst gibts auf jeden Fall immernoch Internet-Cafes.
Hab noch ziemlich viel zu erledigen bis dahin.
Muss noch:
Schränke fertig streichen.
Knöppe machen.
Ecken mit Kram sortieren.
Bücher, Ordner einpacken.
Taschen, Fotos.
Moped-Kram verticken.
Schreibtisch abbauen.
Bett abbauen.
Klamotten einpacken.
Computer.
Flauschfreunde.
Tasche für die erste Woche.
Schuhe.
Bank.
und noch einiges mehr.
mach jetzt mal weiter sonst schaff ich das alles nicht mehr.

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