Mal wieder.
Genau wie die letzten zwei Wochen.
Die Nacht bringt mich immer dazu nachzudenken.
Zu viel nachzudenken.
Dunkelheit bekommt mir nicht.
Das ist der Grund warum ich sie am liebsten wach und abgelenkt in Gesellschaft verbringe.
Am besten noch betrunken und an einem Ort an dem es so laut ist, dass man seine eigenen Gedanken nicht hört.
Ich liebe es im Hellen nach Hause zu gehen, weil das bedeutet, dass ich im Hellen schlafen kann.
Und dass ich so lange wach war, dass es mir leicht fallen sollte.
Meistens tut es das auch.
Das Licht beruhigt mich. Es hüllt mich ein.
Als würde es mich bewachen und beschützen.
Vor den Monstern in meinem Kopf.
Namens Trauer und Wut.
Immernoch zwei Gefühle, die mir Probleme bereiten.
Von denen ich nicht weiß, wohin damit.
Heute ging es mir eigentlich gut.
Ich habe geputzt.
Das bringt immer irgendwie Ordnung in meinen Kopf.
Ich habe mich auf das Studium gefreut.
Gleichzeitig hat mich der Gedanke nervös gemacht.
Was wenn ich keine Zusage bekomme?
Was wenn ich keine Wohnung finde?
Was wenn ich den Umzug alleine nicht schaffe?
Ich habe Angst davor, ohne Christian zu sein.
Ich kann nicht schlafen, wenn er neben mir liegt und ich den Kopf nicht frei kriege.
Es tut zu sehr weh.
Jetzt ist es gleich halb vier.
Ich freu mich immer wenn die Zeit erreicht ist.
Dann ist es nicht mehr weit bis zum Sonnenaufgang.
puusteblume - 6. Aug, 03:11