3
Aug
2012

Pfff

Wenn ich ehrlich bin
war doch bisher
alles nur ein Haufen
Scheiße
Mal sehen wie lange
es noch so weiter geht

2
Aug
2012

Heavy on my heart

Ich mache alles falsch
Ich mache alles kaputt

Ich brenne innerlich
Ich fühle mich als wäre ich innerlich zerrissen

Alle die mich lieben
verstoße ich
zerstöre ich

Ich bin es nicht wert
Ich bin gar nichts wert

Ich liebe das Leben
aber das Leben liebt mich nicht

Ich muss hart werden
und kalt
und grausam
um die Schmerzen
die ich mir selbst zufüge
zu überleben

Das klingt alles so theatralisch

Und doch tut alles weh
Aufstehen tut weh
Gehen tut weh
Atmen tut weh
Essen tut weh
Trinken tut weh
Schlafen tut weh

Ich will das alles vergessen
um irgendwann
zurückschauen zu können
und mir selbst sagen zu können
dass ich daraus gelernt habe

Aber ich habe Angst
dass das nicht passieren wird

Weil ich immer wieder die gleichen Fehler mache

Manchmal wünschte ich mir
ich könnte das alles beenden
aber das wäre zu leicht

Ich hab mal wieder den Halt verloren
bis dahin halt ich mich an meiner Nutzlosigkeit fest

1
Aug
2012

Damals

als nicht alles weh tat
als das Leben nicht leicht war und trotzdem voll mit guten Gefühlen
als ich mich nicht allein fühlte
als nicht alles oberflächlich und stumpf erschien
als nicht alles unpassend war
als mich die Schuld nicht von innen zerfressen hat
als ich mich noch wohl in meiner Haut fühlte
als ich mich gebraucht fühlte
als ich mich geliebt fühlte
als ich mich nicht lächerlich gemacht habe
als ich wusste wo ich hin will
vor meiner Geburt

29
Jul
2012

Mehr als das

Ich würde gerne sagen
Ich bin mehr als das, was du von mir weißt
Du kennst mich nicht
Du weißt nicht wie ich sein kann
Du weißt nicht was ich aushalten kann
Du weißt nicht was ich einstecken kann ohne mit der Wimper zu zucken
Du weißt nicht wie wütend ich werden kann
Du weißt nicht wie grausam ich werden kann
Du kannst mir nicht weh tun
Du kommst gar nicht an mich ran

Aber das wäre gelogen
Du kennst mich
Du kannst mir weh tun

Aber es wird mich nicht umbringen
Schmerz ist etwas das mich am Leben hält
Und nicht das Gegenteil

Ich bin nie mehr als das was ich in jedem Moment bin
Vieles behalte ich für mich
Aber vieles lasse ich auch raus
Aber du kannst mich nicht verletzen indem du es verwendest
Sondern indem du es ignorierst

Letztendlich bleibt es aber nur ein kleiner Kitzel am Rand
Vielleicht bin ich schließlich doch mehr als ich selber weiß

Egal

60 Stunden später.
Fühlt sich nicht so an.
Das Zimmer ist fast leer geräumt.
Alles wird immer weniger.

Ich fang immer wieder an zu heulen.
Alles geht vorbei.
Und ich habe Angst.

Angst davor das Falsche zu tun.
Angst davor allein zu sein.

Aber ich hab das Gefühl ich muss da durch.
Keine Ahnung ob das Sinn macht.
Keine Ahnung ob überhaupt noch irgendwas Sinn macht.

Es wird langsam alles egal.
Ich warte erstmal ab, was noch passiert.

26
Jul
2012

Abschied

Je mehr Kisten ich packe und je mehr Möbel ich abbaue,
umso klarer wird mir, was das alles bedeutet.

Ich werde nicht nur Lübeck verlassen.
Ich werde auch C. verlassen.
Ich werde mein bisheriges Leben verlassen.
Und je näher der Tag rückt, umso mehr frage ich mich,
ob das alles die richtige Entscheidung war.

Ich fühle mich besser jetzt.
Freier und unabhängiger.
Ich hab das Gefühl, dass es nicht anders ging.
Dass ich durch all das noch mal alleine durch muss.

Und trotzdem habe ich das Gefühl erst jetzt in der Lage zu sein ihn wirklich zu l.
Es ist nicht mehr dieses romantische Ding.
Er ist mehr wie ein Teil von mir.
Jetzt habe ich keine Verpflichtungen mehr.
Ich fühl mich nicht mehr eingeengt und kontrolliert.
Ich treffe meine eigenen Entscheidungen.
Ich werde ihn furchtbar vermissen.
Aber ich weiß auch, dass es für uns beide im Moment besser so ist.

Es kann keine gesunde Beziehung sein, wenn wir uns gegenseitig umzingeln.

Er wird auf ewig einen der größten Plätze in meinem Herzen behalten.
Ich sitze hier und die Tränen laufen mir über die Wange.
Aber auch das fühlt sich seltsam befreiend an.

Bald mache ich mich auf den Weg.
Noch drücke ich mich etwas davor das anzunehmen.
Aber es kommt näher.

25
Jul
2012

Morgenlos

"Tomorrow never happens. It´s all the same fucking day man"
Janis Joplin

Im Moment geht ein Tag in den anderen über. Es gibt manchmal ein paar Dinge die hervorstechen.
Aber im Großen und Ganzen erscheint mir grade alles grenzenlos.
Ich weiß nicht welcher Wochentag ist, geschweige denn welches Datum.
Nur ungefähr.
Die Woche schleicht so vor sich hin.
Ich hab jetzt ne leichte Grippe.
Auch das geht wieder vorbei.

Das Wetter ist bombe.
Hab mir auch direkt den passenden Sonnenbrand abgeholt.
Aber ich bin auch brauner geworden.
Und fühl mich irgendwie klebrig.
Gleich ab unter die Dusche.

Ich geh mal pennen, denke ich.
Auf ein paar neue gestaltlose Stunden.
Gerade kommt bei mir nicht so viel an.
Schade eigentlich.

19
Jul
2012

Schlaflos

Das erste Mal nach Wochen mal wieder hellwach.
Um zehn war ich noch müde und jetzt kann ich wieder einfach nicht abschalten.

Dabei hatte ich so gute Laune eben.
Und jetzt ist alles wieder in der Schwebe.
Ich schwebe durch das riesige unendliche Weltall.
Dabei klebt mir ein Planet an den Füßen, den ich nicht wahrnehme.
Ich nehm ja nicht mal mehr meine Hände wahr.
Meine Körpergrenzen verschwimmen wieder mit der Umwelt.

Manchmal fühl ich mich, als würde ich nur aus komprimiertem Gas bestehen,
das an den Seiten einfach weg sublimiert.
Ein beruhigender Gedanke.
Ich löse mich auf und werde eins mit meiner Umwelt.
Ich wäre nicht tot.
Ich wäre nur einfach nicht mehr so da, wie ich es jetzt bin.
Aber weg wäre ich nicht.
Aber das sind auch die Toten nicht.
Auch ihre Moleküle sind noch irgendwo.
Ihre Atome sind irgendwo wieder einem Sinn zugeführt worden.

Und wenn mir der Wind demnächst durchs Gesicht streift,
weiß ich, dass Ihr irgendwo da draußen noch in Euren Molekülen vorhanden seid.
Im Regen, im Wind, im Meer, in einer Blume.
In einem Haufen Kuh- Scheiße.

Ich liebe Euch und ich werde Euch nie vergessen, L., S., M., M., R., G., K.

18
Jul
2012

Abwarten

Ich weiß, dass Reden es nicht besser macht, weil es die Situation nicht verändert.
Das Einzige, was ich machen kann, ist alles auszusitzen.

Durchhalten.
Nicht schwach werden und meinen Stolz vergessen.
So lang das überhaupt noch möglich ist.

Eigentlich nicht mehr.
Meine Würde ist irgendwo verloren gegangen.

Aber ich glaube, damit ist es wie mit Peinlichkeiten.
So lang es dir selber nicht peinlich ist, ist alles halb so wild.
So lang ich mir also selber keinen Vorwurf mache,
weil alles nun mal einfach nur so ist wie es ist, ist die Sache nur halb so schlimm.

Klar hätte alles anders sein können.
Und am Schlimmsten ist es, wenn man genau weiß, wie es hätte sein können.

Schade.

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