3
Nov
2009

Sinnloses Zeug

Es ist schon komisch, wie viel Zeit ich täglich damit verschwende, sinnlose Dinge zu tun.
Mir irgendwelche Berichte über irgendwelche Promis im Vorbeigehen durchzulesen, sinnlose Internet-Spiele zu spielen oder mir in der Schule Dinge anzuhören, die ich schon weiß.
Serien zu gucken, die mich eigentlich nicht interessieren.
Gedanken immer wieder zu denken und doch zu keinem Ergebnis zu kommen.
Manchmal denk ich auch wie Homer nur noch BlaBlaBla.
Und dann frag ich mich, hab ich im Moment eine Konzentrationsschwäche, weil mein Hirn konsequent unterfordert wird, oder beballer ich mich nur mit so Quatsch, weil ich mich auf nichts richtig konzentrieren kann?
Erst das Huhn, erst das Ei?
That is the question!

Und warum kann ich zu Terminen erscheinen, aber bin nicht in der Lage meinem Leben selbstständig Struktur zu verschaffen?

Ein weiteres Rätsel.
Eure wie immer nur halb anwesende S.

2
Nov
2009

Vergangenheit,Gegenwart,Zukunft

Es fällt mir schwer in der Gegenwart zu bleiben und hier etwas zu fühlen.
Ich bin im Moment im emotionalen Stand-By.
Und darunter leide glaube nicht nur ich.
Selbst Mr. T sagt, dass er es besser fände wenn ich nicht immer so gefasst wäre.
Ich hab immer das Gefühl in der Vergangenheit zu leben und mir für die Zukunft Luftschlösser zu bauen.
Ich brauch immer was zu tun und immer einen Plan auf den ich mich fixieren kann. Sonst dreh ich durch.
Und nebenbei hab ich es einfach verlernt zu leben.
Mit dem zufrieden zu sein was ich hab.
Aber das bin ich nicht.
Kein Abitur zu haben tut immernoch weh.
Und zu hören, dass andere studieren, tut auch weh.
Trotzdem ist es gut so wie ich mich entschieden habe.
Es ging nicht anders.
Sonst wär ich da nie rausgekommen.
Ich weiß, dass es das Problem nicht löst, aber es hilft mir alles mit ein bisschen Distanz zu betrachten.
Und ich brauch immernoch diese 2 Stunden pro Woche um ein bisschen Stabilität zu bekommen.
Es wird schon werden.
Abitur mach ich vielleicht noch, und vielleicht studier ich auch noch Tiermedizin.
Wir werden sehen, wie gut ich bin.

Morgen erstmal ne Klausur in OC .
Kein Alkohol ist auch keine Lösung.

Schlaft gut.

P.S.
Ich will nicht auf so hässlichem Papier schreiben und Briefpapier hab ich nicht, und ich vergess immer welches zu holen.
Dein Brief ist angekommen, ich hab mich sehr gefreut und ich hab dich nicht vergessen.

29
Okt
2009

2 Weisheiten

Heißes Glas sieht aus wie kaltes Glas.

Menschenfleisch riecht beim Verbrennen wie Hähnchenfleisch.


Ich mache grade Praktikum beim Glasbläser.
Läuft ganz gut, aber ich bin doch froh Chemielaborantin zu lernen.
So ein Fummelkram.
Hätte nie gedacht, dass es so schwer ist Sachen gleichmäßig zu drehen.
Mein Finger ist angebruzelt.
Aber nich so normal verbrannt mit Brandblasen oder so.
Nein.
Es machte nur Zschhh. Und die Haut war einigermaßen kross gebraten.
Autsch.
War aber auch dumm von mir.
Muss man halt besser festhalten dann rutscht einem auch kein heißer Kram durch die Finger.

Aber es macht Spaß.
Schönes Wochenende.

15
Okt
2009

Es ist schon wieder besser

Ich war die Woche krank geschrieben.
Und jetzt hab ich seit heute ne Erkältung.
Zum kotzen.

Und mir ist die ganze Zeit kalt.
Könnte daran liegen dass es hier drinnen nur 17°C sind.
Egal.
Ich hab Decken und Pullis und dicke Socken und Schals.

Ich mag den Herbst.
Nur Erkältungen sind doof.

11
Okt
2009

Asking for Forgiveness

I don´t regret a lot.
I don´t like the scars all over my body.
But that is something I deserved.
That is something I still deserve. But it doesn´t make things better.
What I´m really asking for is forgiveness.
Maybe I´m the one who blames me the most and maybe there are other reasons but my failure.
And thus I might be the only one who has to forgive.
But I can´t.
I can never forgive what I´ve done.
I´ve lost so much time being depressed and helpless.

I loved them so much but I wasn´t able to show.
I´ve lost time, so much time, because I forgot that they would die.
That everyone would die.

And now I´m wishing that I could die.
That I could forget the pain.
And the guilt.

But I mustn´t.
I have to fight for a person I don´t even like, a person I hate.
I have to fight for a life I don´t like.
I have to fight for me.
And sometimes I wish I could just give up.
Just let go.

And say good-bye to everyone I´ve hurt, whose dreams and lives I have destroyed, and whose hopes I have let down.

I´m not worth anything.
And theres no-one out there who likes to read something like this.

I´m sorry for wasting your time.

Have a nice life.

18
Sep
2009

Ich freu mich auf Zuhause

Mein Freund holt mich vom Bahnhof ab
Dann leg ich mich auf die Terasse
Dann fahr ich zu meinem Pferd
Dann besuch ich meine Freunde
Und dann kann ich endlich wieder in meinem Bett schlafen

Mhmm
Ich hab kein Pferd
Mein Freund ist in Bayern
Freunde hab ich auch nicht
Und meine Wohnung ist ein dunkles Loch
Ich freu mich nicht auf Zuhause
Nein, wirklich nicht.

Nur meine kleinen treuen Freunde, die so silbern blinken, winken hoffnungsvoll in meinem Gedächtnis
Und ich überlege, ob ich zurückwinken soll

22
Aug
2009

Public Enemies

Ein kleiner Vorgeschmack

Ich war gestern zum ersten Mal in meinem Leben völlig allein im Kino.
War nicht ganz so schlimm wie ich befürchtet hatte.
Nun zum Film.
Ein schöner fast klassischer Gangster-Kitsch-Film mit echten Gentlemen, hübschen Ladies, vielen Knarren und pathetischen Dialogen.
Der Film bleibt, so weit man Wikipedia glauben kann, sehr nah an der realen Geschichte.
John Dillinger, der erste Staatsfeind Nr.1, erscheint im Film als ein sympathischer, cleverer Träumer, der einfach nur eine andere Ansicht vom Leben, als das Bureau of Investigation hat.
Der Film ist mit viel Spannung und humorvollen Szenen gespickt, jedoch auch mit einigen Auszügen triefigem Kitsch.
Was aber als Ausgleich für die geräuschgeladenen Schusswechsel ganz nett ist und einfach zu so einem Film dazu gehört.
Viele Szenen sollten wahrscheinlich nicht so witzig sein, haben mich aber dennoch zum Schmunzeln gebracht.
Z.B. folgende:
Dillingers Bande ist unterwegs nach einer munitionsgeladenen Szene im Ford mitten im Nirgendwo.
Dillinger: "Wie weit ist es noch bis zur Farm?"
Fahrer(mit starrem Blick geradeaus): "3,2 Meilen."

Kilometer- bzw. Meilenstandanzeiger gab es auch damals schon im Ford. Man konnte sie, glaube ich, aber nicht in der Windschutzscheibe ablesen.
In meinem Kopf entstehen in so einem Fall lustige Szenen, die aber wahrscheinlich auch nur dort lustig sind.

Alles in allem, ist Public Enemies ein sehenswerter Film, mit interessanter, teilweise ungewöhnlicher Kameraführung, viel Spannung, intelligentem Humor und den typischen Gangsterfilm-Klischees.

Der Soundtrack vermittelt eine authentische Atmosphäre und ist ebenfalls sehr hörenswert.

Ein typischer Film fürs Kino, wirkt er zu Hause aus dem DVD-Player wohl nur halb so gut.

Das wars von mir.

21
Aug
2009

I´ve lost my baby

3 years ago.

Ich könnte nichts schreiben, was dir angemessen wäre.
Ich vermisse dich.
Ich werde dich nie vergessen.

In Liebe, Ich.


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