7
Sep
2010

Aufräumen

Morgen kommt unsere Vermieterin in die Wohnung.

Ich werd nicht fertig.
Hab das Tanzen geschmißen aber werd trotzdem nicht fertig.
Dann ist das halt so.
Blöder Mist.
Mein "ze" ist kaputt.
Manhmal gehts noch.

24
Aug
2010

Grün grün grün sind alle meine....

Wie kommt man an einen Job im Umweltschutz?

Einen wo man Mitspracherecht hat. Dummer Laborant bin ich schon fast.

Aber was will ich eigentlich?
Verwaltung? Nein.
Öffentlichkeitsarbeit? Nein.
Forschung? Ja.
Technik? Nein.

Mhmm.
Ich möchte also was erforschen, was die Umwelt besser schützen kann, aber nichts mit Technik zu tun hat.
Das könnte schwierig werden.

20
Aug
2010

Relativ

Ja, die erste Arbeitswohe ist wieder rum und naja ganz so gut gehts mir nicht mehr.

Es ist viel passiert.
Am Sonntag hingen auf einmal überall in der Stadt Vermisst!-Meldungen und vorgestern konnte man auf RTL sehen, wie die Überreste aufgedunsen aus dem Wasser gezogen wurden.
Ich versteh nicht, warum man das zeigen muss.
Ich bin froh, dass ich es nicht gesehen hab.
Ich denke es gibt genug Filme, wo man sich Wasserleichen anschauen kann.
Irgendwann ist eine Grenze erreicht, wo man seine Sensationslust zurückschrauben sollte und sich fragen, was man davon hat.
Ich find es nicht in Ordnung das zu unterstützen.
Gerade, wenn ich an das Leid der Hinterbliebenen denke.

Einer unserer Freunde ist heute umgezogen. Er kommt aus Heiden und kehrt wohl auch dorthin zurück.
Wir haben noch ein Jahr vor uns.

Ein anderer Freund von uns hat einen kleinen Schatten.
Als wir das erste Mal nach dem Zelten bei ihm waren, stellte er einen Kaffee (oder Kafffe wie man hier sagt) vor uns ab (brühend heiß) und sagte:
"Probiert den mal schnell, ich weiß nicht ob der was geworden ist"
"Nee F. passt schon. Setz dich ma ruhig hin."
"Nee so fangen wir gar nicht erst an hier. Das ist schon der Zweite den ich gemacht habe, ich muss jetzt wissen, wie der ist. Den Tee hab ich nach dem zweiten Mal hinbekommen."
"Mach ma keinen Stress und setz dich"

F. ist heute den Umzugswagen gefahren. Der andere Freund hat keinen Führerschein.
Als ich sagte: "Ist doch besser, wenn ihr später los fahrt, dann kommt ihr nicht noch in den Berufsverkehr. Sonst steht ihr nachher bei Hamburg noch ne Stunde."
Sagte er: "Ach ist doch egal. Hauptsache erstmal ON THE ROAD."
Man muss vielleicht dazu sagen, dass er sich von Lübeck nach Richtung Kiel mal verfahren hat. Er merkte es kurz vor Rostock.
Die Norddeutschen haben es nicht so mit Autobahnen, glaub ich.
Gibt ja auch noch nicht so viele hier.
Da ist im Stau stehen noch was Cooles.

Nunja.
Therapie ist immer noch nicht genehmigt.
Keine Ahnung was da abgeht...

14
Aug
2010

Schön, schön

Der Urlaub ist vorbei und mir geht es richtig gut.
Zelten ist super!
Aber was ich am meisten vermisst hab, war nicht mein Bett, oder mein Fernseher, oder mein Laptop.
Was ich am meisten vermisst hab, war meine eigene Toilette.
Mir gehts gut. Juchhee!

11
Jul
2010

Angst

Der Trick ist einfach weiterzumachen.

Irgendwann werde ich rausfinden, was mich glücklich macht.
Ich werde alles schaffen, was ich mir vornehme.
Ich werde lernen mit der Vergangenheit abzuschließen.
Ich werde lernen die Gegenwart als Lieblingsort zu schätzen.

Ich habe Angst.
Vor Verlusten.
Vor Menschen, die mir weh tun könnten.
Aus meiner Höhle raus zu kommen.

Mir fehlt der Mut.
Etwas zu riskieren.
Mich auf etwas einzulassen.
Nicht immer nur alles zu wiederholen.

Ich brauche jemanden, der mir den Weg zeigt.
Ich schaff es nicht alleine.

Warum kann das alles nicht einfach aufhören?

6
Jul
2010

Es gäbe so viel zu erzählen

aber in mir ist wieder alles leer.

Ich weiß nichts mehr.
Ich will es auch nicht.
Mir ist grade vieles egal.
Blub.

Oder auch nicht.
Blub.

Alles scheiße.

2
Jul
2010

Als ich mich selbst zu lieben begann. Charlie Chaplin, April 1959

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen,
dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnung für mich sind,
gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich, das nennt man
“AUTHENTISCH SEIN”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden,
wie sehr es jemanden beschämt,
ihm meine Wünsche aufzuzwingen,
obwohl ich wusste, dass weder die Zeit reif,
noch der Mensch dazu bereit war,
auch wenn ich selbst dieser Mensch war.
Heute weiß ich, das nennt man
“SELBSTACHTUNG”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört
mich nach einem anderen Leben zu sehnen,
und konnte sehen, dass alles um mich herum
eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man
“REIFE”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden,
dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist
- von da konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich, das nennt sich
“SELBSTACHTUNG”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
mich meiner freien Zeit zu berauben
und ich habe aufgehört,
weiter grandiose Projekte
für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das,
was mir Spaß und Freude bereitet,
was ich liebe und was mein Herz
zum Lachen bringt, auf meine eigene
Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man
“EHRLICHKEIT”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit
was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen,
Situationen und von allem, das mich immer
wieder hinunterzog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das
“GESUNDEN EGOISMUS”,
aber heute weiß ich, das ist “SELBSTLIEBE”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
immer recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt,
das nennt man “EINFACH SEIN”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert,
weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen,
jetzt lebe ich nur mehr in diesem Augenblick,
wo ALLES stattfindet.
So lebe ich heute jeden Tag und nenne es
“VOLLKOMMENHEIT”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
da erkannte ich,
dass mich mein Denken
armselig und krank machen kann,
als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner,
diese Verbindung nenne ich heute
“"HERZENSWEISHEIT”.

Wir brauchen uns nicht weiter
vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen
mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen
manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich,
DAS IST das Leben!

Diese Zeilen schrieb Charlie Chaplin an seinem 70. Geburtstag (am 16. April 1959)

22
Mai
2010

Endlich

nach monatelangem Hadern, Überlegen, Erwägen, Durchdenken, Berechnen und Verwerfen hab ichs einfach mal gemacht.
War gar nicht so schwer.
Jetzt hab ich Polytetraflourethylen und etwas Titan im Gesicht, besser gesagt in, um, und am Mund.
DONE.

Thema

Nun.
Viele Blogs haben ein Thema.
Wunderbares Essen, Geschichten aus dem Supermarkt, Neuigkeiten aus der Textilwarenabteilung und ähnliches, atemberaubende Geschöpfe und so weiter...
Sagt diese Auswahl jetzt etwas über mich aus? Ich weiß es nicht.
Ich weiß nur, dass Blogs ohne definierten Inhalt ein ziemliches Trash-Dasein fristen.
Ich weiß auch, dass meiner einer wohl auch so einer ist.
Jetzt ist die Frage:
Ist er es wirklich?
Stört mich das?
Will ich das überhaupt ändern, wenn dem so wäre?

Fakt ist:
Ich weiß es nicht.
Ich muss mir wohl eher die Frage stellen, welchen Zweck der Blog für mich erfüllt.
Meistens nutz ich ihn, um mir Dinge von der Seele zu schreiben, um Menschen mit denen ich seltener Kontakt habe mitzuteilen was mich grade beschäftigt und manchmal Dinge mitzuteilen, die ich niemals aussprechen könnte.
Das muss wohl für Menschen, die mich nicht kennen, ziemlicher Müll sein.
Für mich manchmal auch.
Aber so ist das Leben wohl.

Ich glaube, eine Kategorie würde mich schnell langweilen.
Ich könnte meinen einen Blog aber in verschiedene Kategorie unterteilen.
Mhmm.
Isch wärde dröba nachdängn.

Was mich noch stört, sehr geehrter Herr WorldWideWeb-Logbuch,
ist, dass du so wenige Bilder hast.
Aber das ist nicht deine Schuld.
Sondern die meines lieben Herrn Dell, dessen Kurzzeitgedächtnis gerade dazu ausreicht Solitär und n bisschen Musik auseinanderzuhalten.
Ich fürchte er hat Alzheimer, denn alles weitere überfordert ihn maßlos.
Nunja. Manchmal erbarme ich mich dann doch, ihn ein paar Stunden einzuweihen, was es mit diesen ganzen bunten Punkten auf sich hat, die in der Regel ein Bild erzeugen sollten.
Aber da hab ick och net immer Lust drof.
Mhmm.
Mal sehn ob sich des ändern wird.

Damit meine letzte Frage, zum Beantworten freigegeben:
Was ist eigentlich wirklich wichtig im Leben?

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