26
Jan
2009

Klare Stille

Es ist still um mich.
Dinge wie ein einziger einfacher Arztbesuch und die Angst davor bringen meine ganze Persönlichkeit ins Wanken.
Ich hasse mich so sehr, dass es eigentlich keine Alternative zum stückweisen zerstören gibt.
Aber ich mag den Sommer.
Und ich hab Angst davor nur mit langen Ärmeln oder Hosen rumlaufen zu können.
Deswegen, hatte ich die Idee es bis zum Ende des Sommers aufzugeben.
Es wird nicht leicht.
Es wird sehr anstrengend.
Es wird jede freie Kraftreserve erfordern, die ich aufbringen kann.
Aber es hat ja auch keiner gesagt, dass leben leicht wäre.
Es hat mich niemand gefragt, ob ich leben will.
Das ist schon richtig.
Aber ich hab trotzdem die Antwort darauf.
Ja, ich will.
Aber wahrscheinlich ist das gerade das Problem.
Dass ich zu sehr am Leben hänge.
Ich verzweifel an der Liebe zum Leben.
So ist das, wenn man das Gefühl hat nicht zurückgeliebt zu werden.
Mein Leben hasst mich und das macht es umso schmerzhafter es zu lieben.
Ich kann Stille nicht genießen.
Ich löse mich darin auf.
Mein größtes Problem ist es, dass ich abschweife.
Dass ich nicht im Hier und Jetzt bleiben kann.
Aber dafür brauch ich keinen Therapeuten.
Das zu überwachen bekomm ich schon alleine hin.
Den Therapeuten brauch ich für die Zeit, in der ich abschweife und nicht mehr zurückfinde.
Für die Zeiten, in denen meine Sicherungen durchknallen.
Für die Zeiten, die sich (noch) meiner Kontrolle entziehen.
Das werd ich ändern.
Aber nicht alleine.
Und nicht hier.
Und nicht jetzt.
Jetzt, geh ich duschen.

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